Künstliche Fingernägel
Wer vor einem wichtigen Anlass viel Stress hat, nervös ist und dadurch anfängt, an den Fingernägeln zu kauen, für den sind künstliche Fingernägel genau das Richtige, da man so abgebrochene Stellen reparieren oder auch nicht besonders gut gepflegte Nägel überdecken kann. Diese sind zwar meist nicht günstig, da sie auch alle 3 bis 4 Wochen erneuert werden müssen, aber es lohnt sich, da es heute schon sehr viele verschiedene Arten von Kunstnägeln gibt, die ein solches Problem lösen können.
Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, einen so genannten „Fingertip“ auf die Spitze des Nagels zu kleben, welcher nach dem Feilen mit einem künstlichen Nagel überzogen wird. Damit der Nagel auch fest auf dem eigenen Nagel sitzt, wird er mit UV- Licht direkt bestrahlt. Eine andere Art, die Fingernägel zu verschönern oder auch zu verlängern ist die Acryltechnik. Bei dieser Methode klebt man ebenfalls zunächst den Fingertip auf, welcher anschließend mit Acrylpulver betreut wird. Die Festigung tritt dadurch ein, dass das Pulver mit einer Art Bindemittel überzogen wird. Diese Arten der künstlichen Fingernägel kann man sowohl im Nagelstudio anfertigen lassen als auch selbständig zu Hause machen.
Vor einem wichtigen Anlass ist es jedoch empfehlenswert, bei einem Profi die Nägel gestalten zu lassen, wenn man selbst noch nicht viel damit experimentiert und ausprobiert hat. Für einen Anfänger ist es sinnvoll, mit Fingernägeln zu beginnen, die sich einfach aufkleben lassen. Diese bestehen aus Kunststoff und man klebt sie auf den kompletten Nagel, was die Anwendung erleichtert. Dies ist zugleich die günstigste Variante der künstlichen Fingernägel, aber eignet sich auch nur für einmalige Anlässe oder höchstens eine Woche, da sie einen nicht so festen Halt haben wie die mit Gel verstärkten Nägel und auch nicht so authentisch wirken.
Wichtig ist auch bei allen Formen der Kunstnägel, dass vor der Anwendung immer die Naturnägel desinfiziert werden, damit sich durch die Klebstoffe und Gele keine Pilze bilden können.